Stolpersteine in Frankfurt am Main

Die Initiative Stolpersteine in Frankfurt am Main besteht seit 2003 und hat hat bis Mitte 2021 die Verlegung von rund 1.700 Stolpersteinen veranlasst. Die Initiative recherchiert und dokumentiert die Schicksale der Opfer, koordiniert die Verlegungen und informiert die Öffentlichkeit. Ein besonderes Anliegen der Initiative ist es, mit Nachkommen und Verwandten der Opfer in Kontakt zu kommen, wozu auch die nach größeren Verlegungen von der Initiative durchgeführten „Abende der Begegnung“ mit Angehörigen und Paten sowie Reisen nach Israel dienen.

© Initiative Stolpersteine Frankfurt am Main e.V.

Die Stadt Frankfurt begrüßt diese Initiative. Viele Institutionen unterstützen sie, darunter das Kulturamt der Stadt, das Jüdische Museum und das Institut für Stadtgeschichte. Schulen, Kirchengemeinden und Vereine werden mit einbezogen und nehmen aktiv an den Verlegungen teil. Die Lebensgeschichten und Verfolgungsschicksale der Menschen, für die Stolpersteine verlegt wurden, erscheinen in einer jährlichen Dokumentation und werden auf verschiedenen Plattformen im Internet veröffentlicht.

In Frankfurt werden die Stolpersteinverlegungen von der Frankfurter Einrichtung ffmnaturnah technisch vorbereitet, die auch selbst Stolpersteine verlegt, welche dann feierlich „enthüllt“ werden. 

Mindestens zweimal jährlich werden die Stolpersteine durch „Putzpatinnen“ und „Putzpaten“ gereinigt - zum jüdischen Holocaust-Gedenktag „Yom HaShoah“ (im April oder Mai mit wechselndem Datum) und zum 9./10. November).


Stolpersteine wurden in Frankfurt am Main bisher in folgenden Stadtteilen verlegt:

Altstadt
Bahnhofsviertel
Bergen-Enkheim
Bockenheim
Bornheim
Dornbusch
Eckenheim
Eschersheim
Fechenheim
Gallus

Ginnheim
Griesheim
Gutleut
Hausen
Heddernheim
Höchst
Innenstadt
Nied
Niederrad
Nordend

Ostend
Praunheim
Riederwald
Rödelheim
Römerstadt
Sachsenhausen
Sindlingen
Sossenheim
Unterliederbach
Westend